Tresoldi im fokus: italien und argentinien zeigen interesse – deutschlands wm-hoffnungen ungewiss

Die Nationalmannschaftskarriere des Talents Nicolò Tresoldi gerät in einen internationalen Wettbewerb. Während der Stürmer zuletzt bei der U21 mit zwei Toren überzeugte, haben Italien und Argentinien offenbar ihre Fühler nach dem 21-Jährigen ausgestreckt. Die Entwicklung könnte die Pläne von Bundestrainer Julian Nagelsmann zäurelich beeinflussen.

Internationale konkurrenz für deutschen stürmer

Internationale konkurrenz für deutschen stürmer

Der FC Brügge-Spieler, dessen Vater Emanuele einst für die italienische U21 auflief, wird von italienischen Medien verstärkt als möglicher Neuzugang gehandelt. Auch Argentinien, wo die Mutter von Tresoldi, Barbara Caffi, ihre Wurzeln hat, soll Interesse zeigen. Diese Entwicklung wirft Fragen auf, wie die Zukunft des Deutsch-Itero-Argentinier aussehen wird.

Tresoldi befindet sich aktuell in Topform. In den letzten sieben Spielen erzielte er sieben Treffer und führt mit 13 Toren die Torschützenliste der belgischen Jupiler Pro League an. Sein beeindruckendes Leistungsniveau hat bereits das Interesse europäischer Top-Vereine wie des FC Arsenal geweckt.

Trotz seiner Leistungen hat Nagelsmann Tresoldi bisher noch nicht für die A-Nationalmannschaft nominiert. In einem Interview im November hatte der Bundestrainer angedeutet, dass Tresoldi zu den Spielern gehöre, die für eine Überraschung im WM-Kader in Frage kämen. Doch bisher blieb der erhoffte Anruf aus.

„Bei mir hat sich keiner gemeldet“, äußerte sich Tresoldi kürzlich bei der deutschen U21. Er hatte zuvor öffentlich seine Ambitionen auf einen WM-Einsatz für Deutschland bekräftigt. Sollte sich die Situation bis zum Sommer nicht ändern, könnte sich Tresoldi für eine andere Nationalmannschaft entscheiden. Die Entscheidung, für welches Land er spielen wird, steht also noch offen. Doch eines ist sicher: Tresoldi ist auf dem besten Weg, sich als einer der vielversprechendsten Stürmer seiner Generation zu etablieren – eine Entwicklung, die Deutschland möglicherweise verpassen wird.