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Basketball-frauen: deutschland vor demütigung in frankreich – lange fordert nächsten schritt

Villeurbanne, Frankreich – Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen steht vor einer zäurehaltigen Prüfung. Nach zwei klaren Siegen in den WM-Qualifikationsspielen gegen Südkorea und die Philippinen, fordert Bundestrainer Olaf Lange von seinem Team einen entscheidenden Fortschritt im Duell gegen Gastgeber Frankreich.

Lange setzt auf entwicklung statt sieg – doch die defensive muss besser werden

Lange setzt auf entwicklung statt sieg – doch die defensive muss besser werden

„Wir müssen offensiv und defensiv zeigen, wie wir gegen einen der Top-Favoriten der Weltmeisterschaft bestehen können“, erklärte Lange vor dem Spiel am Samstag (20.30 Uhr/MagentaSport). Er betonte, dass das Ziel langfristig der Sieg gegen Frankreich sei, kurzfristig aber die Umsetzung der taktischen Vorgaben. Die Freude über die bisherigen Siege gegen Südkorea (76:49) und die Philippinen (113:80) sollte nicht trügerisch sein: Gegen die Philippinen offenbarten sich Schwächen in der Verteidigung, die Lange frustrierten. „80 Punkte können wir gegen so einen Gegner nicht zulassen.“

Die Rückkehr von Nyara Sabally, die im zweiten Spiel geschont wurde, soll die Defensive stabilisieren. Frieda Bühner, die gegen die Philippinen 19 Punkte erzielte, sieht trotz der Herausforderung Chancen für ihr Team. „Wir müssen mit Stolz und Selbstbewusstsein reingehen. Wir haben die Waffen, um zu gewinnen, wenn wir unsere Sachen umsetzen.“

Die fünf Qualifikationsspiele in Frankreich dienen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Berlin (4. bis 13. September). Wichtige Spielerinnen wie Satou Sabally und Marie Gülich fehlen verletzungsbedingt. Nach dem Spiel gegen Frankreich stehen noch Begegnungen gegen Kolumbien (Sonntag) und Nigeria (Dienstag) auf dem Programm. Die Mannschaft sicherte sich bereits durch ihre Rolle als Gastgeberinnen die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Die Französinnen, mit ihrer starken Heimmotivation, werden eine harte Nuss zu knacken sein. Doch die deutsche Mannschaft hat die Chance, sich zu beweisen und wichtige Erfahrungen für die bevorstehende Weltmeisterschaft zu sammeln. Die Frage ist, ob es reicht.