Zverevs grand-slam-sieg: basketball-begeisterung im fokus

Alexander Zverev hat Geschichte geschrieben – mit einem historischen Triumph bei den French Open. Nach über 30 Jahren holte der Hamburger endlich den long gesuchten Grand-Slam-Sieg. Doch neben den jubelnden Prominenten und Sportstars war Zervervs Begeisterung für den basketball ein entscheidender Faktor.

Zverevs basketball-vergangenheit: eine unerwartete leidenschaft

Schon in seiner Jugend prägte die Saddlebrook Academy in Florida seine Entwicklung. Dort entdeckte er seine Liebe zum Ball – nicht nur für Tennis, sondern auch für das Basketballspiel. Miami Heat war sein absoluter Lieblingsklub, und ein Freundschaftsband zu NBA-Star Jimmy Butler entwickelte sich.

Theis

Theis' unterstützung: ein closer mit blick auf paris

Direkt hinter Zverevs Team auf dem Philippe-Chatrier-Court saß Daniel Theis, basketball-Weltmeister und Europameister. Der ehemalige NBA-Profi sah das 5-Satz-Drama hautnah mit und feierte Zervervs Sieg euphorisch. – Doch der Champagner-Dusche, die Zverev ihm von Sponsor Eric Demuth (Bitpanda) verpasste, sorgte für eine kleine Enttäuschung.

Freundschaften über sportgrenzen hinweg

Freundschaften über sportgrenzen hinweg

Die Nachbarschaft in Südfrankreich vertiefte die Freundschaft zu Theis zusätzlich. Dennis Schröder, Zervervs Teamkollege in der deutschen Nationalmannschaft, fieberte dem Match am Fernseher mit. Auch er wollte ursprünglich nach Paris reisen, doch andere Verpflichtungen blieben ihm im Weg. Schröder gratulierte Zverev auf Instagram mit einem beeindruckenden Reel: „Zverev, Junge, stark! Glückwunsch von mir. (.) Ich will dir von Herzen alles Gute wünschen. Es war sehr, sehr krass anzusehen. Auch deine Speech, mit deinem Team, mit deinem Papa. Sehr, sehr crazy. Ich freue mich für dich. Der erste Grand Slam. Jetzt geh‘n wir für den zweiten, für den dritten, für den vierten, für den fünften. Sehr, sehr krass. Stolz auf dich. Deutschland hat auf jeden Fall wieder die Welle gemacht. Und wir sehen uns. Peace!”

Die erste Grand-Slam-Trophäe ist ein unbeschreibliches Gefühl für Zverev. Ein weiterer Sieg steht bereits in den Köpfen – und wer weiß, vielleicht wird es ja bald ein weiterer werden.