Zverev im madrid im viertelfinale – mensik-überraschung!
Alexander Zverev hat in Madrid eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich sensationell für das Viertelfinale qualifiziert. Der deutsche Top-Spieler besiegte den Tschechen Jakub Mensik in einem spannenden Match mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 – und das zu später Stunde um 1:21 Uhr.
Ein kampf bis zum schluss
Nach einem temporeichen ersten Satz, den Zverev dank eines Breaks für 6:4 gewann, entwickelte sich der zweite Satz zu einem Nervenkrimi. Jakub Mensik, der als Überraschungsmacher der Runde galt, kämpfte sich zurück und forcierte ein Tiebreak. Dort setzte er seine Konstanz ein und feuerte mit einem 7:4 vor.

Das durchhauen im dritten satz
Doch Zverev ließ sich nicht entmutigen. Im dritten Satz präsentierte er eine konzentrierte Leistung und holte mit einem Sandkorn im Auge das entscheidende Break. Mit dem 6:3-Sieg war der Weg ins Viertelfinale geebnet.

Nächster gegner cobolli
Zverev trifft nun auf den jungen italienischen Spieler Flavio Cobolli, der zuletzt den Hamburger im Achtelfinale in München bezwungen hat. Die beiden Duelle zuvor hatte Zverev klar gewonnen. Es wird ein spannungsgeladener Kampf, denn Cobolli zeigte bereits in München eine beeindruckende Leistung und ist ein gefährlicher Gegner. Zverev muss sich auf den italienischen Angriff vorbereiten.

Frühere rückschläge im hinterkopf
Zverev hatte in den vergangenen Jahren immer wieder im Viertelfinale gescheitert. 2022 erreichte er sogar das Finale, verpasste den dritten Titel in Madrid jedoch knapp. Die Olympia-Silbermedaille in Tokio steht dabei natürlich auch in seiner Erinnerung. Die Konzentration muss jetzt voll und ganz auf den Weg ins Halbfinale gerichtet sein.
Der weg zum halbfinale
Die Reise nach Madrid war alles andere als einfach. Nach körperlichen Problemen in der Vorrunde wirkte Zverev im Duell mit Mensik jedoch voll konzentriert und ließ keine Zweifel aufkommen. Ein verdienter Sieg, der den deutschen Tennisstar direkt auf den French Open vorbereitet, wo er in einem möglichen Halbfinale gegen Jannik Sinner antreten müsste – der Italiener dominiert bisher das Masters-Turnier. Ein Aufeinandertreffen wäre ein echtes Kracher-Duell.
Fazit
Alexander Zverev hat in Madrid bewiesen, dass er auch unter Druck noch liefern kann. Der Weg ins Halbfinale ist geebnet – jetzt gilt es, die Leistung zu bestätigen und den nächsten Gegner zu besiegen.
