Wm-quartier-kritik: kimmich reagiert auf wontorras zweifel

Die Kritik von Laura Wontorra an dem geplanten WM-Quartier hat Kapitäns Joshua Kimmich erreicht. Der DFB-Kapitän äußerte sich nach dem Auftritt der TV-Persönlichkeit und wies Zweifel an der Realisierbarkeit des Projekts zurück.

Kimmich verteidigt wm-quartier-pläne

Kimmich verteidigt wm-quartier-pläne

Wontorra hatte in ihrer Sendung auf YouTube Bedenken hinsichtlich der Kosten und der zeitlichen Machbarkeit des Quartiers geäußert. Sie sprach von einem zu ambitionierten Projekt, das möglicherweise nicht in dem vorgegebenen Zeitrahmen umgesetzt werden kann. Kimmich betonte in einer Äußerung gegenüber dem SID, dass die Pläne solide seien und die Verantwortlichen die Herausforderungen kennen.

„Wir sind da sehr gut vorbereitet“, so Kimmich. Er betonte die Bedeutung der WM für den deutschen Fußball und die Notwendigkeit, ein erstklassiges Umfeld zu schaffen. Die Diskussionen um das WM-Quartier sind in den letzten Wochen intensiver geworden, nachdem bereits Skepsis hinsichtlich der Finanzierung und der Nachhaltigkeit geäußert worden war.

Die Kosten für das WM-Quartier werden auf über 300 Millionen Euro geschätzt. Kritiker bemängeln, dass diese Summe angesichts anderer dringender Investitionen im Fußball möglicherweise zu hoch ist. Kimmich ließ jedoch keine Zweifel daran, dass die Investition langfristig eine Bereicherung für den deutschen Fußball darstellen wird.

Es bleibt abzuwarten, ob die Kritik von Wontorra zu einer Überprüfung der Pläne führt. Doch Kimmich scheint unbeeindruckt zu sein und setzt auf die Expertise der Projektverantwortlichen.

Die nächste große Herausforderung wird die Umsetzung der Infrastruktur sein. Die Zeit drängt, denn die WM steht nicht mehr vor der Tür.