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Unglaublicher buzzerbeater rettet ulm den platz in den playoffs!

Der kampf um die playoffs ist noch lange nicht vorbei!

Ratiopharm Ulm hat einen absolut nervenaufreibenden Sieg im basketballEurocup gegen die London Lions gefeiert! Mit einem unfassbaren Buzzerbeater sicherten sich die deutschen Vizemeister das Spiel mit 73:72 und halten sich im Rennen um die K.o.-Phase in Position. Es war ein Spiel voller Spannung, Wendungen und einem Finish, das man so schnell nicht vergessen wird. Ulm bleibt als Siebter im Rennen, mit der Hoffnung auf einen Platz unter den Top 6.

Ein holpriger start für ulm

Ein holpriger start für ulm

Die Partie begann alles andere als rosig für Ulm. In den ersten 80 Sekunden kassierten sie bereits einen 0:7-Rückstand. Doch die Mannschaft um Trainer Ty Harrelson ließ sich nicht entmutigen und schlug zurück. Im ersten Viertel gelang es ihnen, die Partie zu drehen und mit 19:18 in Führung zu gehen. Zur Halbzeit stand es dann 36:32 für die Gäste – ein knapper Vorsprung, der noch lange keine Sicherheit bot.

Die kupferschachtel brodelt

Auch nach der Pause konnten sich die Ulmer nicht entscheidend absetzen. Die Londoner, die ebenfalls auf einen Platz in den Playoffs spekulieren, hielten das Spiel eng. Die Atmosphäre in der Copper Box Arena, dem Austragungsort in London, war elektrisierend. Der MagentaSport-Kommentator Martin Kern beschrieb die Situation treffend: „Es wird immer heißer in der Kupferschachtel von London.“

Ein krimi wie im hinspiel

Das Hinspiel Anfang November war bereits ein packender Krimi, den Ulm knapp mit 87:86 für sich entscheiden konnte. Und dieses Mal lieferten die Teams erneut ein Duell auf Augenhöhe. Die Ulmer führten im dritten Viertel mit sechs Punkten, doch London schaffte es, zurückzukommen. Es ging hin und her, und eine Minute vor Schluss stand es 67:67.

Der buzzerbeater des jahres?

Bei Ulms Führung mit 70:69 traf Tarik Phillip mit einem Dreier für London – ein Nadelstich, der die Spannung ins Unermessliche steigerte. Nur noch 11,6 Sekunden auf der Uhr. Ulm erhielt zwei Freiwürfe, die Chris Ledlum nur einen davon versenken konnte (71:72). London verwarf danach beide Freiwürfe, und Ulm erhielt nach einem Videobeweis den Ballbesitz zurück. Ein letzter Angriff, und die Ulmer kamen zum Abschluss!

Christian sengfelder, mark smith und der heldenmoment

Christian Sengfelder verfehlte seinen ersten Wurf, doch der Abpraller landete bei Mark Smith, der zum Ausgleich traf! War es rechtzeitig? Die Schiedsrichter sahen sich die Bilder an und entschieden: Ja! Der Ball verließ Smiths Hand 0,2 Sekunden vor Ablauf der Uhr. 73:72 für Ulm! Ein unglaublicher Sieg, der die Fans in Ekstase versetzte und Ulm den Traum von den Playoffs am Leben hielt.

Die wichtigsten zahlen des spiels

  • Ulm: 73 Punkte
  • London: 72 Punkte
  • Ulm Platzierung: 7.
  • London Punkte: 5 (1 weniger als Ulm)