Sprungers heldentat: fribourg rettet sich im nervenstress ins halbfinale
Ein dramatisches Spiel in der St. Galler Halle: Julien Sprunger verhinderte mit einem entscheidenden Pass in der Verlängerung den Aus für den HC Fribourg-Gotteron und katapultierte sein Team ins Halbfinale der National League Playoffs. Ein Sieg, der hart erkämpft wurde und die Nerven der Fans auf Vordermann brachte.

Sprungers entscheidende aktion sichert fribourg den einzug ins halbfinale
Es war ein Spiel, das alles hatte. Fribourg lag zurück, kämpfte sich zurück und entschied es schließlich in der Verlängerung. Der entscheidende Moment: Sprunger sah Melvin Nyffeler frei und spielte ihm die Scheibe zu, die zum 4:3-Ausgleich durch Benoit Jecker führte. "Ich sehe, dass Jecker die Scheibe bei der blauen Linie bekommt. Ich wusste, dass ich vors Tor gehen muss", so Sprunger im Anschluss an das Spiel gegenüber MySports. Obwohl er Vertrauen in seinen Teamkollegen hatte, wusste er nicht genau, wohin dieser schießen würde. "Unglaublich", kommentierte Sprunger die Qualifikation. "Da waren schon wieder alle Emotionen vorhanden, aber am Ende sind wir qualifiziert und sind weiter.");
Doch der Weg ins Halbfinale war steinig. Besonders das zweite Drittel des Spiels war für Fribourg eine Zäsur, wie bereits in der gesamten Serie. "Das zweite Drittel, wie schon in der ganzen Serie, war eine Katastrophe", räumte Sprunger ein, lobte aber die kämpferische Leistung des Teams insgesamt. Es gab Höhen und Tiefen, die verbessert werden müssen, doch Sprunger ist überzeugt: "Wir sind im Rhythmus. Ich glaube, das ist wichtig."
Die nächste Herausforderung wartet auf Fribourg. Wer der Gegner im Halbfinale sein wird, steht noch nicht fest. Zunächst gönnt sich das Team einen Tag Pause, bevor die Vorbereitung auf das nächste Spiel am Samstag beginnt. Die Mannschaft ist jetzt im Schwung, ein Zustand, den sie nun nutzen muss.
Ein Sieg, der zeigt: Auch wenn das Spiel nicht perfekt lief, zählt am Ende das Ergebnis. Und Fribourg ist weiter.
