Servette am rande des abgrunds: druck auf gourvennec steigt

Winterthur hat Servette erneut unter die Räder fahren lassen. Das 0:0 nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Sitten verstärkt den Abstiegssorgen um den FC Genf. Trainer Jocelyn Gourvennec bricht nach dem Spiel die Stille und kritisiert offen die Leistung seiner Spieler.

Gourvennec äußert sich frustriert über die mannschaftsleistung

Gourvennec äußert sich frustriert über die mannschaftsleistung

„Wenn man zum Letzten geht, denkt scheinbar jeder, dass es schon reicht, sich das Servette-Trikot überzuziehen“, so Gourvennec gegenüber der Blick. Seine Worte hallen deutlich nach und zeigen die wachsende Verzweiflung des Trainers. Er bemängelt den Mangel an Kampfgeist und die fehlende Fähigkeit, entscheidende Spielzüge umzusetzen.

Captain Steve Rouiller versucht, die Stimmung im Team aufzulockern. „Wir müssen positiv bleiben. Die Mannschaft ist bereit, zu kämpfen und den Kopf aus der Schlinge zu ziehen“, betonte er. Doch die Unterstützung der Fans wird dem Team am Samstag gegen den FC Zürich fehlen. Die Heim-Kurve im Stade de Genf bleibt aufgrund von Pyrotechnik-Vorfällen beim Spiel gegen Sitten geschlossen.

Die Situation ist ernst. Der Vorsprung auf den sichersten Tabellenplatz ist geschrumpft. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Servette den Abstieg noch verhindern kann – oder ob die Mannschaft tatsächlich in die Barrage absteigt. Die Leere in der Kurve ist ein Spiegelbild der Unsicherheit, die sich über den Klub legt.