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Reinhold bachlers weltrekord im skispringen: ein meilenstein für österreich

59 Jahre nach seinem historischen Sprung hat Reinhold Bachler immer noch einen besonderen Platz in der Geschichte des Skispringens. Am 12. März 1967 trat der damals 22-jährige Österreicher auf der Flugschanze in Vikersund an und stellte mit 154 Metern einen Weltrekord auf, der fast 20 Jahre lang Bestand hatte.

Vorbote für den aufstieg österreichs zur schanzen-großmacht

Vorbote für den aufstieg österreichs zur schanzen-großmacht

Die Leistung des Eisenerzers markierte nicht nur einen Meilenstein im Skispringen, sondern ebnete auch den Weg für den Aufstieg Österreichs zur Schanzen-Großmacht. Bachlers Flug in die Geschichte ging einher mit dem Umbau der Vikersundbakken von Ottar Grotterud und dem Skiclub in die Flugschanze.

Der damalige Bergmann aus der Steiermark erlangte plötzlich internationale Bekanntheit und wurde zu einem österreichischen Nationalhelden. Seine Karriere auf höchstem Niveau war 14 Jahre lang und prägte die Skisprung-Elite. Er stand auf dem Podest 60 Mal, gewann 21 FIS-Wettbewerbe und holte 1968 in Grenoble die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft.

Das Vermächtnis Bachlers prägt Österreich bis heute. Im Dezember 2024 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt Eisenerz verliehen, als er 80 Jahre alt wurde. Die Bestmarke von heute liegt bei 254,5 Metern, aber Bachlers Geste als Pionier und Wegbereiter des Skispringens bleibt unvergessen.