Ramona hofmeister verpasst medaille im parallel-riesenslalom
Die 29-jährige Snowboarderin Ramona Hofmeister hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina eine Medaille im Parallel-Riesenslalom verpasst. Nach einem Sturz im Viertelfinale gegen die Tschechin Zuzana Maderova schied Hofmeister aus und verpasste damit ihre zweite Olympia-Medaille.
Verletzungsbedingtes comeback
Hofmeister hatte sich im September 2025 einen Bruch des Sprungbeins zugezogen und kehrte erst Ende Januar in den Weltcup-Wettbewerb zurück. Ihr Comeback war erfolgreich: In vier Weltcup-Rennen vor Olympia holte sie einen Sieg, einen zweiten und einen dritten Platz.

Achtelfinale-sensation
Am Sonntag hatte Hofmeister bereits im Achtelfinale einen dramatischen Kampf gegen die 16-jährige Bulgarin Malena Samfirowa. Sie lag lange in Führung, bevor die Teenagerin noch einmal aufholte und sich im Ziel nur um 0,02 Sekunden geschlagen geben musste.

Übersehene medaillenchance
Die 2018 in Pyeongchang Bronze gewonnene Snowboarderin verpasste erneut das Finale. Im Jahr 2022 war sie in Peking nicht über das Viertelfinale hinausgekommen.
Weitere deutsche athleten fallen aus
- Cheyenne Loch und Elias Huber waren bereits im Achtelfinale ausgeschieden.
- Melanie Hochreiter, Mathilda Schied, Stefan Baumeister, Max Kühnhauser und Yannik Angenend hatten die Qualifikation nicht überstanden.
Nächste herausforderungen
Die Olympische Medaillen-Chance von Ramona Hofmeister ging verloren, aber die Snowboarderin gibt nicht auf. Ihr nächstes Ziel ist die Weltmeisterschaft, die im Februar in Salt Lake City stattfindet.