Psg und bayern im feuerwerk – knüller in paris!
Paris, 6. Mai – Ein Abend, den die Fußballwelt so schnell nicht vergessen wird. Paris Saint-Germain und der FC bayern münchen lieferten sich in der Champions League – Halbfinalpremiere ein wahres Feuerwerk, das die Fans bis in die allerletzten Sekunden in Atem hielt. 5:4 – ein Ergebnis, das jede Beschreibung sprengen dürfte.

Ein spiel der extreme: tore, dramatik und kimmichs ungläubigkeit
Von der ersten Minute an war klar: Dieses Spiel würde nicht nur um den Einzug ins Finale gehen, sondern um die Ehre. Harry Kane eröffnete den Torreigen mit einem Elfmeter, doch Khvicha Kvaratskhelia ließ wenig später mit seinem Führungstreffer für Paris antworten. Joao Neves und Michael Olise drehten das Blatt kurz vor der Pause, doch PSG war längst nicht geschlagen.
Ousmane Dembélé und Kvaratskhelia brachten die Gäste in Führung, bevor Kimmich mit einem Lächeln der Ungläubigkeit auf dem Feld stand. Dembélé und Dayot Upamecano sorgten für den 5:4-Endstand. Der Rückstand auf den Punkt war für den deutschen Kapitän schlichtweg unvorstellbar. „Man stand da und dachte: ‚Boah, was ist denn hier los?‘“, zitiert wurde Kimmich sichtlich verblüfft.
Die Leistung von Bayern München war keineswegs das, was man von einem Titelverteidiger erwarten würde. Manuel Neuer musste sich eine wahre Tortur stellen – jede Parade war ein Wunder, jede Kugel nur Zentimeter daneben. Die Latte und die Seitenstäbe wurden mehrfach von Paris St. Germain getroffen. Drei Tore schlechter waren wir auf gar keinen Fall, so Kimmich nach dem Spiel immer noch betont – eine kämpferische Aussage, die die Enttäuschung kaum verbergen konnte. Der Sieg von PSG ist ein verdienter Coup, der die Vorfreude auf das Finale am 30. Mai noch erhöht.
Für Bayern München steht nun alles oder nichts auf dem Programm. Im Rückspiel in München muss der FCB gewinnen, um überhaupt eine Chance auf das Finale zu haben. Ein Sieg mit mindestens einem Tor Vorsprung ist unerlässlich – sonst droht die bittere Enttäuschung.
