Olympia-traum am limit: selina grotian kämpft gegen die zeit!
Die deutsche hoffnung in der krise
Schock für den deutschen Biathlonsport! Das Talent Selina Grotian (21), einst als sichere Olympia-Kandidatin gehandelt, steht vor dem Aus. Der bisherige Winter war ein Desaster, und die Bayerin hat nur noch zwei Chancen, ihr Ticket für die Spiele zu sichern. Der Druck ist immens, aber Grotian klammert sich an ihre Träume – und an die Unterstützung ihrer Fans. Kann sie das Ruder noch herumreißen?
Heimspiel als letzte rettung
Für Selina Grotian stehen die Zeichen am kommenden Wochenende in Ruhpolding alles andere als gut. Hier, beim Heim-Weltcup, muss sie punkten. Zuerst die 4x6-Kilometer-Staffel am Mittwoch (14:30 Uhr), dann der Sprint am Freitag (14:30 Uhr) und am Sonntag (12:30 Uhr) die Verfolgung. Grotian selbst räumt ein: „Der Druck ist schon sehr groß. Ich muss mental locker bleiben.“ Nur hier kann sie ihre Chance nutzen.
Bittere erkenntnis: der sportdirektor zieht eine linie
Nach dem Heim-Weltcup in Oberhof will Felix Bitterling, der Sportdirektor, offenbar eine klare Entscheidung treffen. Er deutete an, dass man in Sachen Olympia-Qualifikation in Ruhpolding „einen Strich ziehen“ wolle. Das bedeutet: Wenn Grotian hier nicht überzeugt, sind ihre Chancen auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen nahezu aussichtslos. Ein harter Schlag für das junge Talent.
Konkurrenz schläft nicht: wer sind die herausforderinnen?
- Julia Tannheimer (20)
- Franziska Preuß (31)
- Vanessa Voigt (28)
- Janina Hettich-Walz (29)
- Anna Weidel (29)
Während Grotian kämpft, haben diese Athletinnen bereits die Norm erfüllt und sich in die Riege der möglichen Olympia-Teilnehmerinnen eingeschoben. Besonders überraschend ist die Nominierung von Anna Weidel, die in der Vorsaison hauptsächlich im zweitklassigen IBU-Cup unterwegs war. Die Konkurrenz ist hart!
Schießfehler und corona-pause: ein albtraumwinter
Die Saison begann für Selina Grotian in Östersund katastrophal. Ein 50. Platz im Einzel und ein 30. Platz im Sprint waren ein deutliches Zeichen der Schwäche. Hinzu kam die Corona-Infektion, die sie zwang, die Weltcups in Hochfilzen und Le Grand-Bornand zu verpassen. Die Folge: Nur fünf Rennen bestritten, zu viele Fehler am Schießstand. Ein Teufelskreis!
Ein hoffnungsschimmer? die tür steht vielleicht noch offen
Der Deutsche Skiverband hat für Antholz sechs Startplätze bei den Frauen reserviert. Ursprünglich waren es nur fünf, aber Bitterling ließ durchblicken, dass man bei starken Leistungen eine Sechste später noch hinzuholen könnte. Das könnte für Selina Grotian eine letzte Chance sein, ihren Traum von Olympia zu retten. Bleibt die Frage: Reicht es für ein „Hintertürchen“?