Olympia-schock für den dsv: biathlon-frauen patzen bei heim-weltcup!
- Enttäuschung in ruhpolding: heimweltcup endet mit platz sechs
- Preuß’s strafrunde: der entscheidende fehler
- Selina grotian: kampf gegen die zeit um olympia-ticket
- Die konkurrenz ist bereit: norwegen dominiert
- Frankreich ebenfalls mit problemen: olympia-favorit patzt
- Nächste chance: männer-staffel am donnerstag
- Die ergebnisse im überblick
Enttäuschung in ruhpolding: heimweltcup endet mit platz sechs
Die deutschen biathlon-Frauen haben bei ihrem Heim-Weltcup in Ruhpolding einen herben Dämpfer kassiert. Nur Platz sechs für das Team von Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Schlussläuferin Franziska Preuß. Die Generalprobe für die Olympischen Winterspiele ist damit alles andere als gelungen. Die Erwartungen waren hoch, doch die Leistung ließ zu wünschen übrig und wirft Fragen vor dem großen Auftritt in Italien auf. Die Stimmung im Team war gedrückt, besonders nach Preuß’s Patzer.
Preuß’s strafrunde: der entscheidende fehler
Der Knackpunkt des desaströsen Rennens war die Strafrunde, die Franziska Preuß im letzten Schießen hinnehmen musste. Eine seltene Schwächeanfall für die sonst so zuverlässige Verfolgungs-Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin. Der immense Druck im letzten Schießen, so Preuß selbst im ZDF, habe zu Problemen beim Einwerfen der Nachlader geführt. „Ich wollte das unbedingt vermeiden, aber man muss das jetzt einfach abhaken“, kommentierte sie enttäuscht.
Selina grotian: kampf gegen die zeit um olympia-ticket
Während das Team um Preuß patzte, kämpft Selina Grotian weiterhin um ihren Platz im Olympia-Team. Die junge Athletin, ein echtes biathlon-Juwel, ist nach einer Corona-Infektion noch nicht wieder voll einsatzfähig. Nur noch zwei Rennen, um die Qualifikationsnorm zu erfüllen: einmal Top 8 oder zweimal Top 15. Die Zeit drängt, und der Druck ist enorm. Wird sie es rechtzeitig schaffen, ihren Olympia-Traum zu verwirklichen?
Die konkurrenz ist bereit: norwegen dominiert
Während Deutschland Federn lassen musste, zeigte Norwegen eine beeindruckende Leistung und sicherte sich den Sieg. Das norwegische Team präsentierte sich in Topform und ließ keinen Zweifel an ihren Ambitionen für die Olympischen Spiele aufkommen. Italien belegte den zweiten Platz, gefolgt von Schweden auf dem dritten Rang. Die deutsche Mannschaft hingegen blieb weit hinter den Erwartungen zurück.
Frankreich ebenfalls mit problemen: olympia-favorit patzt
Auch der große Olympia-Favorit Frankreich konnte in Ruhpolding nicht überzeugen und landete lediglich auf dem vierten Platz. Mit ihrer Bestbesetzung hatten sie deutlich mehr erwartet. Dieses Ergebnis wirft ebenfalls Fragen nach den französischen Ambitionen auf und zeigt, dass der Wettbewerb um die Medaillen in Antholz heiß umkämpft sein wird. Ein Weckruf für das französische Team?
Nächste chance: männer-staffel am donnerstag
Die deutschen Athleten haben aber nicht aufgegeben. Am Donnerstag (14:30 Uhr, ZDF und Eurosport) steht die Männer-Staffel an. Hier wollen sie wieder zeigen, was in ihnen steckt und den negativen Eindruck der Frauenstaffel wiedergutmachen. Können die Männer die Stimmung wieder aufhellen und für einen positiven Abschluss des Weltcups in Ruhpolding sorgen? Die Fans hoffen auf eine bessere Leistung.
Die ergebnisse im überblick
| Platz | Team | Zeit |
|---|---|---|
| 1 | Norwegen | 1:01,8 |
| 2 | Italien | 1:02,5 |
| 3 | Schweden | 1:03,2 |
| 4 | Frankreich | 1:04,1 |
| 5 | Deutschland | 1:05,7 |