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Oldenburg setzt auf neues Fußballstadion – Spatenstich kurz vor Amtsende

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) hat kurz vor Ende seiner Amtszeit mit einem symbolischen Spatenstich das Bauvorhaben für ein neues Fußballstadion in Gang gesetzt. Das Stadion mit mehr als 10.000 Zuschauern soll auf dem Gelände an der Maastrichter Straße neben den Weser-Ems-Hallen entstehen.

Spatenstich und teure Pläne

Die Firma Hellmich aus Dinslaken, die bereits das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli umgebaut hat, ist für den Bau beauftragt. Für den Stadionbau wurde ein Festpreis von 57,3 Millionen Euro vereinbart, zu dem noch Nebenkosten hinzukommen. In diesem Jahr sollen zunächst vorbereitende Arbeiten durchgeführt werden, der eigentliche Bau soll später folgen. Das Stadion ist auf 15.000 Zuschauerplätze erweiterbar.

Kritik und Kontroversen

Kritik und Kontroversen

Der scheidende Bürgermeister Krogmann hatte das Stadion als Gewinn für die Stadt begrüßt. Sein parteiloser Nachfolger Jascha Rohr (Grüne und CDU) hingegen ist ein Kritiker der Pläne und bemängelt die finanzielle Belastung für die Stadt. Ein Bürgerinitiativ protestiert gegen den Neubau und sieht darin eine Verschwendung von Steuergeldern. Der Stadtrat hatte im Juni grünes Licht für das Projekt gegeben, der Bebauungsplan ist bereits beschlossen. Allerdings gibt es weiterhin Widerstand.

Hohe Kosten und Wahlumstrittenheit

Hohe Kosten und Wahlumstrittenheit

Die Kosten für das Stadion sind von ursprünglich 50 auf nun 57 Millionen Euro gestiegen. Nach der Kommunalwahl wurden in einigen Wahllokalen zahlreiche Stimmzettel vermisst, und es gab Hinweise auf mögliche Fehler bei der Auszählung in zwei Wahllokalen. Ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer in Hude führte zu einem hohen Schaden und einem Großaufgebot der Feuerwehr.