Naima Acosta erhebt schwere Vorwürfe gegen Miss Universe Switzerland
Die ehemalige Miss Universe Switzerland 2026, Naima Acosta, kritisiert die Organisation scharf und wirft ihr im Stichlassen vor. Die Entscheidung, sie nicht einzuladen, um ihre Nachfolgerin zu küren, erfolgte Ende September.
Konflikt mit Organisationschefin Lina Poffet
Organisationsleiterin Lina Poffet wirft Acosta mangelnde Eigeninitiative vor. Die Tessinerin kritisiert fehlende Unterstützung und die Organisation sieht in Acosta eine zu geringe Bereitschaft, selbstständig Sponsoren zu akquirieren.

Vorwürfe und Missverständnisse
Acosta berichtet von hohen Selbstkosten, da ihr weder ein Gehalt noch regelmäßige finanzielle Unterstützung gewährt wurde. Sie erhielt lediglich Sachgeschenke von Sponsoren. Poffet verweist auf den Vertrag, der detailliert festlegt, welche Kosten die Organisation übernimmt – inklusive umfassender Vorbereitung für das Weltfinale. Ein grundsätzliches Missverständnis sieht sie darin, dass Miss-Wettbewerbe nur durch reine Schönheit ausreichen.
Vorfall mit Zahntraktierung
Eine kürzliche Episode, in der ein Sponsor eine Zahnbehandlung für Acosta anbot, die jedoch aufgrund von Terminproblemen nicht durchgeführt werden konnte, verdeutlicht den Konflikt. Bereits ein Jahr zuvor war die damalige Titelträgerin Laura Bircher kurzfristig vor der Wahlnacht ausgeladen worden.
Neue Miss Universe Switzerland Itiya Dube
Am Samstag in Bern wurde Itiya Dube zur neuen Miss Universe Switzerland gekrönt. Naima Acosta fehlte dabei, was die Situation zusätzlich verschärft. Poffet betont, dass Acosta mehr Eigeninitiative gezeigt hätte und dass die Organisation ihr viel Erfolg ermöglichte.