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Mls-spieler wegen wetten lebenslang gesperrt – skandal in den usa

Zwei Spieler der nordamerikanischen Fußballliga MLS müssen mit dem Ende ihrer Karriere rechnen: Der Ghanaer Yaw Yeboah und der US-Amerikaner Derrick Jones wurden für den Rest ihres Lebens von der Liga suspendiert. Der Grund: Sportwetten, die angeblich auf ihre eigenen Teams und Spiele abgeschlossen wurden.

Gelbe karten als einnahmequelle?

Gelbe karten als einnahmequelle?

Die MLS bestätigte, dass Yeboah und Jones 2024 und 2025 Wetten auf Gelbe Karten abgeschlossen hatten. So setzten beide im Oktober 2024 darauf, dass Jones eine Gelbe Karte erhält – und diese wurde tatsächlich gezeigt. Die Liga vermutet, dass die Spieler vertrauliche Informationen mit anderen Wettenden geteilt haben.

Yeboah, der 2023 mit den Columbus Crew Meister wurde und 2025 zum Los Angeles FC wechselte, bevor sein Vertrag aufgelöst wurde, spielte zuvor in Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Polen. Jones, der unter anderem für Philadelphia und Nashville aktiv war, wurde ebenfalls vorläufig suspendiert. Die MLS betont, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die Wetten das Ergebnis eines Spiels beeinflusst haben.

Die Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Problematik von Sportwetten im Profisport – ein Thema, das die Integrität des Spiels gefährdet. Die Konsequenzen für die betroffenen Spieler sind drastisch, doch der Fall dient als Warnsignal für die gesamte Liga. Die MLS hat damit eine klare Botschaft ausgesendet: Betrug wird nicht toleriert.

Die Sperren sind ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Sports und die damit verbundenen Risiken. Die Karriere von Yeboah und Jones sind damit abrupt beendet – ein bitterer Preis für kurzfristige finanzielle Gewinne.