Liverpool schnappt sich jacquet: rekordablöse für rennes
Der Transfer von Jérémy Jacquet vom FC Stade Rennes zum FC Liverpool sorgt für Furore in Europa. Der junge Innenverteidiger wechselt für eine Ablösesumme von mindestens 63 Millionen Euro – potenziell bis zu 69 Millionen Euro mit Bonuszahlungen – nach Anfield.

Schulterprobleme kein rückschlag für millionentransfer
Der 20-Jährige erlitt am 7. Februar eine Schulterverletzung, die ihn seitdem außer Gefecht setzt. Doch die Verletzung scheint dem Transfer kaum zu schaden. Liverpool hatte sich am Deadline Day, kurz vor der Verletzung, die Dienste des französischen U21-Nationalspielers gesichert.
Jacquet, der für seine kompromisslose und offensive Spielweise bekannt ist, wird als der nächste Virgil van Dijk gehandelt. Experten wie ESPN-Reporter Julien Laurens sehen in ihm bereits jetzt „den besten Innenverteidiger seiner Generation“.
Die hohe Ablösesumme ist nicht nur für Stade Rennes eine wichtige Einnahmequelle. Bereits 2023 spielte der Wechsel von Jeremy Doku zu Manchester City in Höhe von 60 Millionen Euro eine entscheidende Rolle. Der Verein hatte Jacquet seit 2019 ausgebildet, nachdem er zuvor in der Jugend von AS Outre Mer du Bois d’Abbé und Racing Joinville gespielt hatte.
Obwohl Jacquet zu Beginn seiner Karriere einen holprigen Start hatte – eine Leihe zu Clermont Foot 63 endete mit dem Abstieg – zeigte er in der Ligue 2 sein Potenzial. In der Hinrunde stand er in 15 Spielen über die volle Distanz und lieferte zwei Tore und eine Vorlage. Nach seiner Rückkehr zu Rennes etablierte er sich schnell in der Startelf der aktuellen Saison und absolvierte 18 von 20 Spielen.
Neben Liverpool zeigten auch der FC Chelsea und der FC Bayern München Interesse an Jacquet. Liverpools Sportdirektor Richard Hughes reagierte auf die ungewisse Zukunft von Ibrahima Konaté und die Verletzung von Giovanni Leoni mit dem gezielten Transfer. Die Frage, ob Jacquet tatsächlich der neue van Dijk wird, wird sich im kommenden Sommer zeigen. Die hohe Ablösesumme unterstreicht die immense Qualität, die in dem jungen Franzosen gesehen wird.
Die Zahlen sprechen für sich: Für Rennes ist dies der lukrativste Transfer ihrer Geschichte. Und für Jacquet beginnt ein neues Kapitel in einer der größten Fußballtraditionen der Welt.