Lipowitz verrät pogacar-geheimnis: strategie und überraschung in romandie
Florian Lipowitz von der Red Bull – Bora-hansgrohe Mannschaft hat in der Tour de Romandie 2026 für Erstaunen gesorgt. Der zweite Platz im Rennen, trotz einer kritischen Äußerung von Tadej Pogacar, offenbart eine ganz andere Taktik als erwartet.
Pogacar unterschätzt: lipowitz verrät die strategie
Nach der ersten Etappe, bei der Lipowitz nur knapp hinter dem Etappensieger Pogacar landete, warte die Welt auf eine Erklärung. Doch Lipowitz liefert: „Pogacar war nicht an seinem Limit.“
Die Strategie von Bora-hansgrohe war keineswegs die des direkten Angriffs. Stattdessen entschieden sie, Luke Tuckwell und Primoz Roglic hinter sich zu halten, um die nötige Feuerkraft für ein Gesamtpodium zu haben. „Wir brauchten mehr Leute vorne, um gewinnen zu können“, erklärt Lipowitz.

Anfangsteil eine herausforderung
Doch der Start in die anspruchsvolle Kategorie-1-Bergwertung nach Ovronnaz erwies sich als schwierig. „Ich habe versucht, mein Tempo zu halten. Unten war es dann zu schnell und ich musste meinen Tritt finden.“ Glücklicherweise gelang es ihm, den Anschluss zu halten und sich wieder einzufinden.
Poitschkes analyse: geduld und konzentration
Sportlicher Leiter Enriko Poitschke betonte: „Wir wollten natürlich mit den Besten auf dem langen Berg mithalten, aber nicht alleine sein. Florian hat das hervorragend gemacht. Wir hatten zwei Fahrer nicht weit weg und haben entschieden, dass Florian Kraft sparen und nicht mitführen soll.“
Pogacars kritik und lipowitz’ antwort
Pogacar übte subtile Kritik: „Wenn einer nicht mitarbeitet…“. Lipowitz konterte schlagartig: „Pogacar war nicht am Limit.“ Eine klare Aussage, die die Strategie von Bora-hansgrohe untermauert.
Zweiter platz als erfolg
Trotz des letztendlichen Sieges von Pogacar, der im Sprint gegen Lipowitz, Lenny Martinez und Jörgen Nordhagen gewann, feierte Red Bull einen Erfolg. „Florian ist Zweiter – eine tolle Platzierung und ein guter Tag für uns“, bilanzierte Poitschke. Lipowitz erkannte schließlich, dass gegen den Dominator an diesem Tag kein Kraut gewachsen war – „Pogi war nicht am Limit.“
Fazit: ein taktischer schachzug
Die Tour de Romandie 2026 hat gezeigt: Nicht immer geht es darum, den Angriff zu starten. Manchmal ist es wichtiger, die richtigen Pferde unter sich zu haben und die Strategie konsequent umzusetzen. Ein taktischer Schachzug, der sich ausgezahlt hat – zumindest für Bora-hansgrohe.
