Kompany beobachtet psg-bayern-brutalitur – schiri-entscheidungen enttannten ihn nicht

Paris St. Germain und bayern München lieferten sich am Dienstagabend ein irres Feuerwerk im Prinzenpark. Neun Tore, eine Achterbahn der Gefühle und eine Atmosphäre, die man so schnell nicht vergisst – und alles ohne den geschorenen Trainer Vincent Kompany am Seitenlinien.

ein historisches spektakel, aber mit bitteren nachgeschmack

Kompany, gesperrt wegen einer Gelb-Rot-Karte, musste das 4:5 von der Tribüne verfolgen und sah nicht nur die Prachtleistung der Pariser, sondern auch einige Schirisitzungen, die ihm sichtlich nicht gefallen. „Es macht keinen Spaß“, kommentierte der ehemalige FC bayern-Coach Aaron Danks nach dem Spiel auf Prime Video. Kompany selbst ließ sich nicht lumpen und schmunzelte, als er erwähnte, dass er sich auch in der Pressebox aufgesucht habe – wenngleich nur nebenbei.

Die bayern präsentierten sich als gefährlicher Gegner, doch der Weg zum Titel ist noch lang. Die Elfmeterentscheidung im Spielverlauf wurde von Kompany als „höchst diskutabel“ bezeichnet und er brachte die Zweifel auf, dass Alphonso Davies den Ball zuerst mit dem Körper und dann mit dem Arm berührt habe – ein Argument, das in diesem Fall jedoch nicht zählt.

<Strong>offensichtlich chaos und taktische dilemmata</strong>

offensichtlich chaos und taktische dilemmata

Trotzdem zeigte sich Kompany nüchtern: „Wir haben vier Tore auswärts in Paris gemacht. Wir können Tore machen, das werden wir zu Hause auch noch können.“ Die Münchner hatten zahlreiche Chancen, insbesondere die vergebene Möglichkeit von Michael Olise auf das 2:0, hätte das Spiel vielleicht anders entscheiden können. Doch die Defensive der bayern zeigte Lücken, „und das haben wir vielleicht in der zweiten Halbzeit nicht genügend verteidigt“.

Das 4:5 ist zwar ein Ergebnis, das die bayern noch aufholen können, aber es zeigt auch die Herausforderungen, vor denen sie stehen. Es ist eine knappe Tor Differenz, die die Münchner aufholen müssen, mit einem Sieg dringen sie ins Finale vor – keine allzu schlechte Ausgangsposition.

<Strong>der glaube bleibt – und die fans</strong>

der glaube bleibt – und die fans

„Der Glaube und das Gefühl sind zu 100 Prozent da“, betonte Kompany. „Wir brauchen unsere Fans, wir brauchen Unterstützung. Es war so ein Feuer gegen Madrid, wir brauchen halt 75.000. Genauso wie unsere Auswärtsfans heute gefiebert haben, brauchen wir das von jedem – ab der ersten Minute, ab dem Warm Up.“ Das Hinspiel hat gezeigt, dass die Bayern in der Lage sind, das Spiel zu drehen – und das ist ein wichtiger Faktor. Die Spielweise von PSG ist nicht einfach zu stoppen, und wir müssen uns dem Herausforderung stellen. Der FC Bayern München hat einen Weg gefunden, seine Gegner zu überraschen – und das ist ein entscheidender Vorteil.