Jonas Urbig: Nachfolger von Neuer und Nationaltorwart-Ambitionen?

Hongkong – Jonas Urbig, designierter Nachfolger von Manuel Neuer im Tor des FC Bayern München, hält sich mit Aussagen zu Nationalmannschaftsambitionen zurück. Der 22-Jährige äußerte sich kurz nach der Ankunft des FC Bayern in Hongkong, dass er sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt habe.

Neuer könnte am Saisonende aufhören

Urbig, dessen Vertrag bis 2029 läuft, soll beim FC Bayern zur Nummer 1 nach der Ära von Manuel Neuer aufgebaut werden. Neuer hatte nach seinem WM-Urlaub erklärt, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass er am Saisonende aufhöre. Urbig gab an, dies nicht mitbekommen zu haben.

Der ehemalige Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Urbig zur WM als vierten Torwart oder Trainingstorhüter mitgenommen, er zählte jedoch nicht zum offiziellen Kader. Er beschrieb die Teilnahme als besondere Situation.

Mögliche Nationalmannschafts-Nominierung im September

Mögliche Nationalmannschafts-Nominierung im September

Im September könne man ihn gerne nach seiner Verfügbarkeit für die Nationalmannschaft fragen, so Urbig. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp wird im September seinen Kader für die vier Spiele der Nations League nominieren.

Urbig wechselte im Winter 2025 für rund sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln zum FC Bayern und bestritt in der Saison 2025/26 zwölf Pflichtspiele, in der Saison 2026/27 kam er in 20 Partien zum Einsatz. Neuer soll bei seiner Nachfolge mithelfen.

Die beiden Torhüter konzentrieren sich aktuell auf die Asien-Tour. Urbig zeigte sich beeindruckt von der Euphorie und dem Stellenwert des Fußballs im asiatischen Raum.