Iraner schlagen alarm: fifa-beschwerde wegen us-einreise-verbot droht
Die Fußball-Weltmeisterschaft droht für das iranische Nationalteam zu einer persönlichen Qualen zu werden. Kurz vor dem Gruppenspiel gegen Belgien in Los Angeles wurde die Einreise für die Spielerinnen und Betreuer komplett verweigert – eine Entscheidung, die in Teheran sofort zu Protesten führte.
dramatischer einreise-verstoß und frust in kalifornien
Wie der iransk-peruanische Fußballverband bekannt gab, wurde die Bitte um eine Einreise am Vortag abgelehnt. Die Mannschaft, die bereits im Trainingslager in Tijuana, Mexiko, operiert, muss nun erst am Samstag zum Spielort aufbrechen. Dies stellt einen massiven Eingriff in den Trainingsplan dar, der von Trainer Amir Ghalenoei und seinem Team minutiös geplant war.
Das Ziel war es, den Spielern ausreichend Zeit zu geben, sich an die Höhenlage und die spezifischen Bedingungen in Los Angeles anzupassen. Die 12:00 Uhr Ortszeit – eine frühe Anstoßzeit – sollte den Spielern eine Anpassungsphase ermöglichen. Doch diese Chance wurde nun durch die US-amerikanische Einreisebeschränkung komplett zunichte gemacht. Die Situation ist nicht nur frustrierend, sondern auch potenziell schädlich für die Vorbereitung.

verlust von personal und massiver unmut
Nicht nur die Einreise-Problematik ist gravierend. Bereits 15 Mitglieder des Betreuerstafels sind aufgrund fehlender Visa-Genehmigungen nicht mit in die USA reisen können. Dieser Personalmangel verschärft die ohnehin angespannten Bedingungen zusätzlich. Es ist eine Farce, dass die Spieler sich mit minimalem Personal in Los Angeles versorgen müssen.
Der Verband wird die FIFA unverzüglich über die Einmischung der USA informieren und eine formelle Beschwerde einreichen. Es geht längst nicht mehr nur um eine sportliche Unannehmlichkeit – das Ansehen des iranischen Fußballs und die Fairness im Wettbewerb stehen auf dem Spiel. Die FIFA muss hier dringend eingreifen, um sicherzustellen, dass alle Mannschaften die gleichen Bedingungen haben und sich optimal auf die WM vorbereiten können. Die Ungleichbehandlung ist inakzeptabel und gefährdet den sportlichen Wert des Turniers.
