Hammer-debakel für krickau: füchse ii patzen in der 3. liga!
Ein echter fight – und eine bittere niederlage
Es sollte ein besonderes Erlebnis werden, doch am Ende stand für Nicolej Krickau, Trainer der Profis der Füchse Berlin, eine überraschende Niederlage fest. Als Aushilfscoach der 2. Mannschaft musste er im Topspiel gegen den HC Eintracht Hildesheim eine klare 28:32-Pleite hinnehmen. Krickau sprach von einem „echten Fight“ und einer „guten Möglichkeit, viel zu lernen“, doch die deutliche Niederlage schmeckt trotzdem bitter. Die Jungs haben sich zwar angestrengt, aber Hildesheim war einfach die bessere Mannschaft.
Die ursache des problems: fehlende coolness
Krickau analysiert: „In der zweiten Halbzeit war Hildesheim in der Aggressivität einen Schritt voraus.“ Die Berliner Talente verloren die Ruhe und machten „ein paar unprofessionelle Fehler in Unterzahl“, was dem Gegner den entscheidenden Vorteil verschaffte. Die Lücke wurde gerissen, und die Füchse konnten dem Rückstand bis zum Schluss nicht mehr hinterherrennen. Es ist wichtig, aus solchen Fehlern zu lernen und in Zukunft konzentrierter zu agieren, besonders in entscheidenden Spielsituationen.
Krickaus erkenntnisse: mehr als nur training
Als Trainer der Profis erhoffte sich Krickau, durch den Einsatz bei der 2. Mannschaft einen neuen Blickwinkel zu gewinnen. „Es ist schön, die Jungs nicht nur auf Trainingsebene zu sehen, sondern auch im Pflichtspiel“, so Krickau. Er konnte beobachten, wie seine Schützlinge in besonderen Situationen reagieren und betonte, dass sie „alles auf der Platte liegen lassen“ würden. Diese Erkenntnisse sind für ihn Gold wert, um die Spieler besser einschätzen und fördern zu können.
Die personalkrise: kohnagel bei der em
Der eigentliche Trainer der Füchse II, Per Oke Kohnagel, fehlt der Mannschaft aktuell, da er als Videocoach unter Bob Hanning mit der italienischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Schweden weilt. Daher musste ein Aushilfscoach gefunden werden, und Krickau sprang kurzfristig ein. Die Situation zeigt, wie wichtig eine gute Kaderplanung und flexible Lösungen im Profisport sind, um auch in Personalkrisen bestehen zu können.
Der fehlstart nach der pause: ein 0:5-lauf
Nach einem knappen Vorsprung
zur Pause kam die 2. Mannschaft der Füchse denkbar schlecht aus der Kabine. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Lauro Pichiri führte zu einem katastrophalen 0:5-Lauf für Hildesheim, bei dem die Füchse ohne Torhüter im Angriff agieren mussten. Gabriel Kofler konnte den Lauf erst in der 36. Minute beenden. Dieser frühe Rückschlag war schwer aufzuholen und prägte den weiteren Spielverlauf.Die nächste herausforderung: auswärts gegen eider harde
Die Füchse Berlin müssen sich schnell von der Niederlage erholen. Nächste Woche steht das erste Auswärtsspiel des Jahres auf dem Programm, gegen die HSG Eider Harde. Dort wird dann der Co-Trainer Max Rinderle an der Seitenlinie stehen. Es bleibt abzuwarten, ob die Füchse aus ihren Fehlern gelernt haben und sich in der 3. liga zurückmelden können. Die Fans dürfen gespannt sein!