Gladbachs offensive: die rückrunde ist eine katastrophe – neuhaus könnte die lösung sein

Borussia Mönchengladbach steckt in der Krise. Die Offensive der Fohlenelf ist mit lediglich fünf Toren in der zweiten Halbserie die schwächste der Bundesliga. Ein düsteres Bild, das Trainer Eugen Polanski dringend korrigieren muss.

St. pauli-spiel könnte wendepunkt für neuhaus

St. pauli-spiel könnte wendepunkt für neuhaus

Die Zahlen sprechen für sich: Mit nur fünf Treffern in der zweiten Spielhälfte liegt Borussia Mönchengladbach klar hinter dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli. Die bisherige Bilanz gegen St. Pauli im Hinspiel – ein deutlicher 4:0-Sieg – könnte dem 28-jährigen Florian Neuhaus eine neue Chance eröffnen. In dieser Begegnung war er einer der entscheidenden Akteure und bereitete sogar den ersten Treffer vor.

Die Verletzung von Rocco Reitz (Gelbsperre) verstärkt den Druck auf Trainer Polanski, neue Optionen zu suchen. Ein Einsatz von Neuhaus im Mittelfeld, möglicherweise im Duo mit Yannik Engelhardt, wäre denkbar. Dabei könnte Kevin Stöger seinen Stammplatz verlieren.

Neuhaus hat in den letzten fünf Spielen nicht mehr gespielt, doch seine Qualitäten sind unbestritten. Seine Spielmacherfähigkeiten und sein Auge für den entscheidenden Pass könnten die Gladbacher Offensive dringend beleben. Die Erfahrungen aus dem Hinspiel, in dem er als einer der besten Spieler der Fohlenelf (kicker-Note 2) glänzte, sprechen für einen Einsatz.

Die Bayern München haben in der Champions League ein Zeichen gesetzt. Doch die Frage bleibt: Wer kann diese Mannschaft aufhalten? Und wie wird sich der VfL Braunschweig von seinem neuen Trainer Lars Kornetka entwickeln?

Polanski wird nun über weitere Maßnahmen nachdenken müssen, um die Offensive zu verstärken. Dabei wird er sicherlich auch die fußballerischen Fähigkeiten von Florian Neuhaus berücksichtigen. Ein Spieler, der die Fohlenelf in der Rückrunde dringend benötigt.