Energie Cottbus: Gekommen, um zu bleiben – mit Spektakel und einem Königstransfer

Nach zwölf Jahren Abstinenz kehrt der Energie Cottbus zurück in die 2. Bundesliga. Der Aufsteiger will sich nicht verstecken: Mutig und mit einem Königstransfer visiert Energie den Klassenerhalt an.

Teamcheck Energie Cottbus

Teamcheck Energie Cottbus

Trainer Wollitz will am mutigen Offensivfußball festhalten. Große Hoffnungen liegen auf Heimkehrer Leonardo Bittencourt.

Es ist die Saison, auf welche die Lausitz zwölf Jahre gewartet hat. Die Energie-Fans haben gezittert, gehofft, immer wieder Rückschläge in Kauf genommen, aber nie aufgehört zu träumen – von einer Rückkehr in die 2. Liga. Nun sind sie da. Und wollen so schnell auch nicht wieder gehen. "Wir sind nicht gekommen, um Hallo zu sagen. Wir wollen bleiben", so die Kampfansage von Vereinspräsident Sebastian Lemke für die Saison.

Abgeschrieben und doch aufgestiegen. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga vor zwei Jahren gelang ihnen fast der Durchmarsch. Lange führte das Team von Trainerlegende Claus-Dieter Wollitz die 3. Liga an, brach kurz vor dem Ziel aber doch noch ein. Für die Experten war klar: Energie hat eine einmalige Chance verpasst und würde es nun schwer haben. Doch statt sich davon einschüchtern zu lassen, ging Wollitz auch in der vergangenen Saison ins Risiko und hielt am dominanten und spielerischem Offensivfußball fest. Der war nicht nur schön anzuschauen, sondern auch erfolgreich. Am letzten Spieltag sicherte sich Energie Tabellenplatz zwei und somit den Aufstieg.