Cottbus scheitert in aachen: erste niederlage 2026 bricht aufstiegshoffnungen
Energie Cottbus erlitt in Aachen eine überraschende 1:4-Niederlage und verlor damit die erste Partie des Jahres 2026. Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich nach dem Spiel frustriert über die verlorenen Punkte, die er bereits zur Halbzeit thematisiert hatte. Die Niederlage wirft einen Schatten auf die Ambitionen des Aufsteigerkandidaten.
Nach zehn ungeschlagenen Spielen
in Folge musste sich der FC Energie Cottbus beim Alemannia Aachen geschlagen geben. Trotz eines kurzzeitigen Ausgleichs durch Faton Ademi in der 54. Minute stand am Ende ein deutliches 1:4 für die Heimmannschaft. Die Konkurrenz im Aufstiegsrennen könnte nun wieder an die Lausitzer herankommen.Wollitz kritisiert defensivschwächen und mangelnde standards
„Selten dämlich“, kommentierte Trainer Claus-Dieter Wollitz die Fehler seiner Mannschaft, insbesondere bei Standardsituationen und der Restverteidigung. Die Aachener nutzten ihre Stärken in den direkten Duellen und spielten die Cottbuser auf den zweiten Ball weg. „Wir haben neun Ecken, die haben vier Ecken“, betonte Wollitz und bemängelte die Überlegenheit der Aachener im Zweikampf.
Top-Torschütze Merveille Biankadi erzielte kurz vor Schluss den 1:4-Anschluss nach einem Eckball. Doch die Höhe der Niederlage bereitet Wollitz Sorgen. „In der Endphase wollen wir nicht 1:4 verlieren, das ist zu hoch“, klagte der Trainer. Die Tordifferenz könnte sich im Saisonfinale noch negativ auswirken.
Dominik Pelivan, Mittelfeldspieler von Energie Cottbus, bestätigte die Probleme im Spielaufbau. „Die Alemannia hat uns den Schneid abgekauft und so immer wieder Gelegenheiten zum Kontern bekommen.“ Er betonte, dass die Mannschaft noch Hausaufgaben zu erledigen hat.
Vor dem letzten Spiel vor der Saisonpause empfängt Energie Cottbus den Drittletzten SV Ulm. Wollitz hat acht Tage Zeit, um die Defizite anzugehen. Die Niederlage in Aachen ist ein Weckruf – und ein deutliches Zeichen für den harten Kampf um den Aufstieg.
