Atletico madrid und arsenal: elfmeterschock und taktischer zoff im champions-league-halbfinale
Eine packende Begegnung im Halbfinale der Champions League zwischen Atletico Madrid und dem FC arsenal endete 1:1 – und mit einem bitteren Nachgeschmack für die Gunners.
Dramatischer elfmeterschuss sorgt für zuspruch und ärger
Die Metropolitano-Arena war schon vor Anpfiff von einer elektrisierenden Atmosphäre geprägt. Mikel Arteta betonte, dass sein Team eine ‘hartern Partie’ erwartete und in Phasen dominiert habe, obwohl ein Chancenrückstand bestehen blieb. Doch der entscheidende Moment kam in der 78. Minute: David Hancko‘s Fuß traf Eberechi Eze – der Schiedsrichter entschied zunächst auf Elfmeter, doch VAR-Überprüfung und anschließende Überprüfung führten zur Aufhebung des Urteils.
Ein umstrittener Handelfmeter von Ben White kurz vor der Pause hatte die Partie zunächst entzündet. Arteta warf Schiedsrichter Danny Makkelie vor, ‘vermeidbaren‘ Fehler begangen zu haben, und bezeichnete die VAR-Entscheidung als ‘unverständlich’. Die lange Überprüfung durch das VAR-Team brachte keine klaren Fehler, was jedoch laut Regelwerk eine Einmischung rechtfertigen würde.

“Die regeln werden nicht angewendet!” – artetas wutausbruch
Arteta selbst war sichtlich verärgert: “Es ist einfach: Es ist ein klarer Elfmeter. Warum muss man sich das 13 Mal ansehen? Es entspricht nicht den Regeln und wir sind hier, um die Regeln anzuwenden, besonders bei knappen Entscheidungen.” Die Gunners, die bereits eine beeindruckende Unbesiegt-Serie von über 30 Spielen in der Champions League aufrechterhalten, müssen nun mit einem offenen Rückspiel am Dienstag rechnen.
Atletico Madrid hingegen zeigte eine konzentrierte Leistung und verpasste den zweiten Elfmeter. Die Spanier sind nun fest im Viertelfinale der Königsklasse und werden versuchen, im Rückspiel das Finale zu erreichen.
