Da costa warf mainzer-kollegen das

Der Torschütze des FSV Mainz, Danny da Costa, hat sich nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart über die Beschwerden seiner Mannschaftskameraden bezüglich einer erhöhten Belastung ausgesprochen.

Mainzer doppelbelastung diskutiert

Mainzer doppelbelastung diskutiert

Der 32-Jährige Abwehrspieler zeigte sich unbeeindruckt von den Alibis, dass die Profis der Bundesliga unter der Doppel- oder Dreifachbelastung leiden würden.

„Ich finde es ehrlich gesagt immer ein Alibi, wenn man sich hinstellt und sagt, die Doppel- oder Dreifachbelastung sei so schwierig“, sagte da Costa. Er widersprach vehement den Behauptungen, dass die Mainzer sich aufgrund ihrer Teilnahmen an Bundesliga und Europa League nicht auf höchstem Niveau präsentieren könnten.

„Wenn ich jetzt das nehme, was immer angekreidet wird - die Laufleistung und die Intensität seien nicht da - muss ich widersprechen. Das haben wir schon hinbekommen“, betonte der Mainzer. Er sah sich nicht als Opfer einer übermäßigen Belastung, sondern als Profi, der sich stets auf die beste Leistung konzentrieren sollte.

„Im Endeffekt sind wir alle Profis geworden, weil wir möglichst erfolgreich sein wollen. Und wenn man erfolgreich ist, spielt man eben in mehreren Wettbewerben“, argumentierte da Costa. Ein Jammer, wie er es nannte, wenn Kollegen sich über ihre Aufgaben und die davon resultierenden Belastungen beklagten.

Die Mainzer sichern sich am Donnerstag in der Conference League gegen Sigma Olmütz auf ein schwieriges Spiel ein. Da Costa freute sich darauf, eine neue Herausforderung zu bestehen.