Fuwo kehrt zurück – crowdfunding für berliner fußballtradition

Nach 102 Jahren Ausfall droht die Fußball-Woche den Berliner Fußball-Fans den letzten Rest Hoffnung zu nehmen. Doch eine engagierte Truppe plant eine radikale Neugestaltung und setzt auf die Kraft des Crowdfunding, um die legendäre Zeitung wiederzuerleben.

Neugründung mit herz und hirn: die pläne für den neustart

Peer Hempel, Tino Loest und Kilian Depuhl stecken hinter dem Projekt und sind überzeugt: „Die FuWo gehört uns nicht allein.“ Der Präsident von Eintracht Mahlsdorf sieht in den Fans die entscheidende Komponente für den Erfolg. Es geht darum, die regionale Fußballszene – von der Oberliga bis zur Bundesliga – zu repräsentieren und die Geschichten hinter den Spielen zu erzählen.

Die Kampagne auf Startnext.com bietet verschiedene Unterstützungsstufen: Von einem Stickerset für 10 Euro bis hin zum Status einer ’Legende’ für 100.000 Euro. Wer als ‚Spielmacher‘ gilt, zahlt 5.000 Euro.

Regionale liga als bundesliga – fokus auf digitales

Regionale liga als bundesliga – fokus auf digitales

Loest betont: „Die Regionalliga ist unsere Bundesliga.“ Die FuWo wird sich künftig verstärkt auf digitale Angebote und Social Media konzentrieren. Doch auch ein Printangebot ist geplant – zunächst mit Sonderheften zum Saisonstart. Die ersten Produkte sollen sich auf Männer- und Frauenfußball konzentrieren. Das Ziel: Eine lebendige Schnittstelle zwischen den Fans und ihren Vereinen.

Die Neu-Gründer wollen die Marke Fußball-Woche bewahren und die Berliner Fußballtradition wiederaufleben lassen. Es braucht die Unterstützung der Stadt, der Vereine und vor allem der Fans, um den Neustart zu finanzieren und die FuWo als lebendiges Medium zu etablieren.