Constantin hält sion fest: racioppi bleibt, boteli wird verteidigt
Sion Präsident Christian Constantin beweist eisernes Durchsetzungsvermögen: Der Klubchef hält seine Mannschaft zusammen und verstärkt sie gezielt – mit einem klaren Fokus auf die europäische Bühne. Doch einige Spieler sind unverschieblich, andere hingegen sollen unbedingt bleiben.
Racioppi – einzigartig im tor
Anthony Racioppi, derzeit als einer der besten Keeper der Liga gefeiert, ist ein unbestrittener Leistungsträger. Constantin lässt sich von keinem Millionenangebot verführen: „Er ist im Wallis aufgeblüht, wie gemacht für unsere Region. Nein, er steht nicht zum Verkauf!“, betont er entschieden. Selbst ein Angebot von zehn Millionen Franken würde seine Haltung nicht beeinflussen. Die Verpflichtung des Genfer ist für Constantin ein unbestreitbarer Erfolg.

Kontinuität im mittelfeld – und ein platz frei
Auch im defensiven Mittelfeld setzt Constantin auf Vertrautheit. Baltazar und Kabacalman sind unverrückbare Größen. Dennoch braucht es Verstärkung, da Lamine Diack nicht mehr verlängert wird. Donat Rrudhani soll das Ruder herumsteuern – und zwar sehr gut. Ein weiterer Backup wird aber dennoch benötigt.

Boteli – der preis ist eine frage der priorität
Im Sturm ist Winsley Boteli der begehrte Neue. Der aus Gladbach ausgeliehene 21-Jährige könnte für satte 3,5 Millionen Franken nach Sitten wechseln. Constantin ist sich jedoch bewusst: „Winsley hat gewaltiges Potenzial. Der Strafraum ist sein Revier. Er ist geboren, um Tore zu schiessen.“ Juventus, Everton und Aston Villa wollen den jungen Mann unbedingt haben – doch Constantin plant anders. „Er bleibt in Sion.“

Fazit: ein klub mit biss
Constantin’s Entschlossenheit ist beeindruckend. Sion ist kein Verein, der sich einfach unterkriegen lässt. Mit einer Mischung aus Erfahrung und jungem Talent will der Präsident den Traum von Europa Wirklichkeit werden lassen. Ein Wettbewerb, der den Klub vor neue Herausforderungen stellt – und Constantin’s Führungsqualitäten unter Beweis setzt.
