Schumacher startet holprig in die indycar-saison – rückschlag in phoenix
Mick Schumacher hat seinen zweiten Start in der IndyCar-Meisterschaft in Phoenix/Arizona mit einem enttäuschenden Rennen beendet. Nach einem vielversprechenden Qualifying-Ergebnis fiel der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher im Rennen auf Platz 18 zurück. Ein unglücklicher Start in St. Petersburg hatte die Saison bereits jäh unterbrochen.

Schumacher kämpft mit rückschlägen und langsamen boxenstopps
Der 26-Jährige hatte im Qualifying noch das Potenzial für eine bessere Platzierung gezeigt und qualifizierte sich auf dem vierten Startplatz. Doch das Rennen auf dem Ovalkurs gestaltete sich von Beginn an schwierig. Zahlreiche Gegner überholten ihn in den ersten Runden, und ein langsamer Boxenstopp setzte den deutschen Piloten zusätzlich zurück. „Es wird ein langes Rennen. Ich freue mich darauf“, hatte Schumacher vor dem Start noch optimistisch geäußert – eine Erwartung, die sich nicht erfüllte.
Josef Newgarden von Team Penske setzte sich nach 250 Runden als Sieger durch. Für Schumacher ist dies eine besondere Herausforderung: Er ist seit 21 Jahren der erste deutsche IndyCar-Pilot. Der letzte Deutsche in der Serie war Timo Glock im Jahr 2005. Diese Saison ist für Schumacher eine Rückkehr in die amerikanische Rennserie, nachdem er in den letzten Jahren in der Formel 1 und der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) aktiv war.
Die nächste Station der IndyCar-Meisterschaft ist das Rennen in Arlington/Texas am kommenden Wochenende. Der Saisonabschluss findet am 6. September in Laguna Seca statt. Ob Schumacher in den kommenden Rennen seine Leistung verbessern kann, bleibt abzuwarten. Die Saison hat für den Deutschen bisher nicht nach Plan verlaufen.
