Kimmich blockiert teamhotel – tiefes grummeln im dfb-zelten

Joshua Kimmich hat sich nach dem WM-Debakel in den USA überraschend lange im deutschen Teamhotel in Winston-Salem aufgehalten. Die offizielle Begründung, sich bei den Kollegen zu entschuldigen, ist nur ein Teil der Geschichte.

Ein kapitän, der sich zurückzieht

Wie ein anonymer Beobachter aus der WM-Delegation berichtet, war Kimmich bei seinen Mitspielern kein Anreiz für positive Stimmung. Stets fordernd und mit einer überlegenen Haltung, beklagten sich einige Spieler über seinen Anspruchsgeist. „Er verlangt Höchstleistungen, hält sich aber selbst nicht daran“, so die Quelle. Ein Zustand, der in einem so jungen und ambitionierten Team deutliche Spannungen verursachte.

Die Führungsspieler, angeführt von Kimmich, hätten ihren Vorbildcharakter verloren. Die Selbstsicherheit, die einst ihre Stärke war, schien für den Kapitän nicht mehr vorhanden. Dies, verbunden mit körperlichen Problemen, die Kimmich während des Turniers plagten – Leistenbeschwerden zwangen ihn sogar zu einer medizinischen Versorgung in den USA – trugen maßgeblich zum WM-Aus bei. Seine Flügelschläge vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay waren nicht mehr von der Üblichkeit zu unterscheiden.

Entschuldigungen und frustration

Entschuldigungen und frustration

Die Bild meldet, dass Kimmich sich mehrmals bei den Betreuern des DFB für das Ausscheiden entschuldigte. Er suchte einen Ausweg aus der unangenehmen Situation, anstatt sich dem Druck der Niederlage hinzugeben.

Die WM in den USA war für die deutsche Nationalmannschaft ein desaströses Turnier. Doch hinter den Kulissen offenbarte sich ein Bild von inneren Konflikten und erheblicher Frustration, die weit über die reine Enttäuschung nach dem Spiel hinausgingen. Kimmich, der als Rechtsverteidiger von Julian Nagelsmann aufgeboten wurde, bleibt ein umstrittenes Kapitel in der Geschichte des deutschen Fußballs.